Was ist eine Batterie-Stromversorgungsstation und wie funktioniert sie?
A Batteriekraftwerk ist ein wiederaufladbares Energiespeichersystem, das Strom speichert und diesen später über Wechselstrom- oder andere elektrische Ausgänge bereitstellt. Im Gegensatz zu einem Kraftstoffgenerator erzeugt es keinen Strom durch den Dauerbetrieb eines Motors. Stattdessen wird elektrische Energie in eine Batterie geladen, als Gleichstrom gespeichert, durch Steuer- und Schutzelektronik geregelt und bei Anschluss von Geräten in nutzbaren Wechselstrom umgewandelt.
Für professionelle Anwender ist es wichtig zu verstehen, wie eine batteriebetriebene Stromversorgung funktioniert, da die Batteriekapazität allein nicht ausschlaggebend dafür ist, welche Geräte damit betrieben werden können. Ausgangsleistung, gespeicherte Energie, Anlaufstrombedarf, Überlastdauer, Spannung, Wellenform und Betriebsbedingungen beeinflussen alle die tatsächliche Leistung.
In einfachen Worten:
Laden → Speichern → Verwalten → Umwandeln → Den Verbraucher mit Strom versorgen
Dieser Grundsatz gilt unabhängig davon, ob das System Elektronik, professionelle Beleuchtung, Wartungsgeräte, Elektrowerkzeuge oder andere vorübergehend netzunabhängige Verbraucher versorgt.
Was ist ein Batterie-Kraftwerk?
Ein Batterie-Kraftwerk ist ein integriertes elektrisches System, das Energiespeicher, Stromumwandlung, Ladeelektronik, Schutzfunktionen und Ausgangsanschlüsse in einer tragbaren oder mobilen Einheit vereint.
Er unterscheidet sich grundlegend von einem herkömmlichen Benzin- oder Dieselgenerator.
Ein Kraftstoffgenerator wandelt die chemische Energie des Kraftstoffs über einen Motor in mechanische Energie und anschließend über einen Generator in elektrische Energie um. Ein Batteriekraftwerk verfügt bereits über gespeicherte elektrische Energie, sodass kein Verbrennungsmotor laufen muss, solange die Batterie Strom liefert.
Diese Unterscheidung hat praktische Auswirkungen.
Batteriesysteme können besonders dann von Nutzen sein, wenn Mobilität, geringer Betriebslärm und die Vermeidung von Verbrennungsabgasen in der Nähe des Arbeitsbereichs wichtig sind. Kraftstoffgeneratoren können weiterhin sinnvoll sein, wenn eine sehr lange Dauerbetriebszeit erforderlich ist und keine Möglichkeit zum regelmäßigen Aufladen der Batterien besteht.
Wie funktioniert ein Batterie-Kraftwerk?
Obwohl moderne Systeme über hochentwickelte Elektronik verfügen, ist der zugrunde liegende Energiefluss relativ einfach.
1. Der Strom gelangt ins Kraftwerk
Der erste Schritt ist das Aufladen.
Der Strom wird über einen kompatiblen Ladeanschluss zugeführt. Je nach Modell des Ladegeräts kann dieser aus dem Wechselstromnetz oder aus anderen unterstützten Ladequellen stammen.
Die Ladeelektronik regelt die anliegende Spannung und den Strom, damit die Energie innerhalb der zulässigen Betriebsgrenzen des Batteriesystems gespeichert werden kann.
Beispielsweise basiert die EU-Konfiguration des Fullas FPG3600 auf einem Nenn-Eingangsspannung 230 VAC, mit einem Eingangsspannungsbereich von 176–264 V AC und einer maximalen Eingangsleistung von 1200W.
2. Die Batterie speichert Energie als Gleichstrom
Sobald Strom in das System eingespeist wird, wird die Energie in der Batterie als Gleichstrom gespeichert.
Die Speicherkapazität einer Batterie wird normalerweise angegeben in Wattstunden (Wh). (US-Energieministerium – Batteriespeicher)
Ein Akku mit einer Kapazität von 2304 Wh entspricht beispielsweise einer nominalen gespeicherten Energie von 2304 Wattstunden.
Diese Zahl gibt Auskunft über die verfügbare Energie, sagt jedoch nichts darüber aus, wie viel Momentanleistung das System liefern kann.
Diese Unterscheidung ist eines der wichtigsten Konzepte für das Verständnis von Batteriekraftwerken.
3. Steuerungs- und Schutzsysteme steuern den Energieverbrauch
Ein Batterie-Kraftwerk ist mehr als nur eine Batterie, die direkt an eine Steckdose angeschlossen ist.
Die Steuer- und Schutzelektronik überwacht den Weg, den die elektrische Energie beim Einspeisen, beim Ausspeisen und beim Durchfluss durch das System nimmt.
Je nach Ausführung können diese Systeme folgende Zustände überwachen:
- Spannung;
- aktuell;
- Temperatur;
- Lade- und Entladestatus;
- Überlastzustände;
- Kurzschluss oder abnormale Betriebsbedingungen.
Diese Steuerungsebene trägt dazu bei, dass der Akku und die Leistungselektronik innerhalb ihrer vorgesehenen Betriebsgrenzen bleiben.
4. Der Wechselrichter wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um
Batterien speichern elektrische Energie in Form von DC – Gleichstrom.
Die meisten professionellen Klimaanlagen erfordern jedoch AC – Wechselstrom.
Der Wechselrichter ist daher einer der wichtigsten Bestandteile einer Wechselstrom-Batterie-Stromversorgung.
Es wandelt den gespeicherten Gleichstrom in Wechselstrom mit der von den angeschlossenen Geräten benötigten Spannung und Frequenz um.
Zum Beispiel, die Tragbares Industriekraftwerk FPG3600 bietet eine 230 VAC Rein-Sinus-Ausgang bei 50 Hz.
Das Bild zeigt Fullas bei der Vorstellung der Anwendungsmöglichkeiten des FPG3600 auf der 139. Canton Fair.
Eine reine Sinuswellenausgabe ist insbesondere bei der Versorgung von Wechselstromgeräten von Bedeutung, da die Wellenform so ausgelegt ist, dass sie dem herkömmlichen Netzwechselstrom ähnelt und nicht einer grob modifizierten Wellenform. (Fluke – Einblicke in die Netzqualität).
5. Der angeschlossene Verbraucher wird mit Strom versorgt
Nach der Umwandlung wird der Strom über den Ausgangsanschluss des Kraftwerks an die Anlagen geliefert.
Währenddessen muss das System kontinuierlich auf die Last reagieren.
Solange die Last innerhalb der normalen Nennleistung bleibt, kann das Kraftwerk sie weiter versorgen, bis die Batterie ihre Entladegrenze erreicht oder der Betrieb eingestellt wird.
Wenn die Anlage vorübergehend mehr Leistung benötigt – was beim Anlaufen von Motoren, Kompressoren oder bestimmten gewerblichen Verbrauchern der Fall sein kann –, muss das Kraftwerk entscheiden, ob dieser vorübergehende Bedarf innerhalb seines zulässigen Überlastbereichs liegt.
Dies ist der Ort, an dem Nennleistung und Spitzenleistung wichtig werden.
Was sind die wichtigsten Bestandteile einer Batterie-Stromversorgungsanlage?
Eine typische tragbare Batteriestation besteht aus mehreren Funktionssystemen, die zusammenarbeiten.
| Komponente | Hauptfunktion |
| Akku | Speichert elektrische Energie als Gleichstrom |
| Ladesystem | Regelt die zugeführte Ladeenergie |
| Wechselrichter | Wandelt Gleichstrom aus der Batterie in Wechselstrom um |
| Schutz- und Steuerelektronik | Überwachung der elektrischen und thermischen Betriebsbedingungen |
| Ausgabesystem | Versorgt angeschlossene Geräte mit Strom |
| Indikatoren oder Überwachungssystem | Zeigt den Akkustand und den Betriebsstatus an |
| Kühlsystem | Unterstützt die Ableitung der von der Leistungselektronik erzeugten Wärme |
Die genaue Architektur variiert je nach Hersteller und Modell.
Auch sollte man aus dem Begriff “Batteriekraftwerk” keine Rückschlüsse auf die Batteriechemie ziehen. Verschiedene Systeme können unterschiedliche Zelltechnologien verwenden, und Käufer sollten die tatsächlichen technischen Unterlagen des Herstellers überprüfen.
Watt vs. Wattstunden: Was ist der Unterschied?
Einer der häufigsten Fehler beim Vergleich von Akku-Stromversorgungsanlagen besteht darin, Watt und Wattstunden so zu behandeln, als hätten sie dieselbe Bedeutung.
Das tun sie nicht.
Watt (W) dienen zur Messung der Leistung. Wattstunden (Wh) dienen zur Messung der gespeicherten Energie.
Eine einfache Möglichkeit, sich den Unterschied vorzustellen, ist folgende:
Watt = wie viel Leistung kann abgegeben werden
Wattstunden = wie viel Energie zur Verfügung steht
Betrachten wir zum Beispiel ein Batteriekraftwerk mit:
- 3600W Nennleistung
- 2304 Wh Akkukapazität
Die Zahl 3600 W gibt an, für welche elektrische Dauerlast das System ausgelegt ist.
Die Wert von 2304 Wh gibt die Menge der gespeicherten Batterieenergie an.
Ein Akku mit 2304 Wh bedeutet nicht, dass die Powerstation nur 2304 W leisten kann.
Ebenso bedeutet ein Wechselrichter mit 3600 W nicht, dass die Batterie 3600 Wh gespeicherte Energie enthält.
Professionelle Einkäufer müssen beides bewerten.
Wie schätzt man die Laufzeit eines Batterie-Kraftwerks ein?
Eine einfache theoretische Berechnung lautet:
Laufzeit (Stunden) ≈ Akkukapazität (Wh) ÷ durchschnittliche Last (W)
Für ein 2304-Wh-System, das eine hypothetische konstante Last von 1000 W versorgt:
2304 Wh ÷ 1000 W = 2,304 Stunden
Dies ist jedoch ein theoretischer Wert und keine garantierte Laufzeit.
Die tatsächliche Betriebszeit kann durch folgende Faktoren beeinflusst werden:
- Umwandlungsverluste des Wechselrichters;
- interner Systemverbrauch;
- Änderung der Ausrüstungslast;
- Betriebsgrenzen der Batterie;
- Temperatur;
- Werkzeug-Einsatzzyklus;
- Startup-Veranstaltungen.
Dies ist insbesondere bei professioneller Ausrüstung von Bedeutung.
Ein 1000-W-Heizgerät, das eine relativ konstante Last aufnimmt, verhält sich anders als ein motorbetriebenes Werkzeug mit einer Nennleistung von 1000 W, das wiederholt anläuft, stoppt und die Last wechselt.
Aus diesem Grund sollten Laufzeitberechnungen eher als Planungsschätzung denn als verbindliche Zusage betrachtet werden.
Nennleistung vs. Spitzenleistung: Warum das wichtig ist
In den technischen Daten von Batteriekraftwerken werden oft beide Angaben aufgeführt Nennausgangsleistung und Spitzenleistung.
Diese Zahlen beziehen sich auf unterschiedliche Betriebsbedingungen.
Nennausgangsleistung
Die Nennleistung ist die Leistungsstufe, für deren Bereitstellung das System im normalen Dauerbetrieb ausgelegt ist.
Für den FPG3600 lautet diese wie folgt:
Nennleistung: 3600 W.
Spitzenleistung
Die Spitzenleistung bezeichnet eine Leistung mit deutlich kürzerer Dauer, die zur Deckung eines vorübergehenden Bedarfs dient.
In der Spezifikation des FPG3600 ist Folgendes aufgeführt:
Bis zu 20.000 W Spitzenleistung unter festgelegten Kurzzeitbedingungen.
Das trifft zu nicht Das bedeutet, dass das Gerät dauerhaft 20 kW liefert.
Die Dauer-Nennleistung bleibt unverändert 3600W.
Diese Unterscheidung ist insbesondere bei professionellen Geräten von Bedeutung, da eine Maschine beim Anlaufen vorübergehend erheblich mehr Strom benötigen kann, als sie im Normalbetrieb verbraucht.
Warum die Dauer eines Stromstoßes wichtiger ist als der Spitzenwert allein
Ein Spitzenleistungswert ist wesentlich aussagekräftiger, wenn der Hersteller zusätzlich erklärt, wie lange eine Überlastung ausgehalten werden kann.
Die mitgelieferten technischen Daten des FPG3600 enthalten die folgenden Überlastbereiche:
| Tragfähigkeitsklasse | Unterstützte Laufzeit |
| 4000–5400 W | Mehr als 500 Sekunden |
| 5400–7200 W | Mehr als 50 Sekunden |
| 7200–9000 W | Mehr als 10 Sekunden |
| Über 9000 W | Mehr als 1 Sekunde |
Das System legt außerdem eine Maximaler momentaner Spitzenausgangsstrom von 140 A.
Diese Zahlen liefern mehr Informationen als eine Schlagzeile wie „20.000 W“ allein.
Für einen professionellen Einkäufer, der einen Motor, einen Kompressor, ein Schweißgerät oder eine andere Last mit hohem Anlaufstrombedarf bewertet, lauten die relevanten Fragen:
Wie viel Dauerleistung benötigt die Maschine?
Wie hoch ist der Anlaufbedarf?
Wie lange hält diese höhere Nachfrage an?
Anhand der Antworten lässt sich feststellen, ob eine bestimmte Batterie-Stromversorgungsanlage für die jeweilige Anwendung geeignet ist.
Warum eine reine Sinuswellenausgabe wichtig ist
Wechselstrom wird nicht nur durch die Spannung bestimmt.
Auch die Form der Wechselstromwellenform spielt eine Rolle.
A Reinsinus-Wechselrichter erzeugt eine gleichmäßige Wechselstromwellenform, die dem herkömmlichen Netzstrom nachempfunden ist.
Dies kann für professionelle Elektronik, Steuerungssysteme, Ladegeräte, Beleuchtungsanlagen und andere Geräte relevant sein, deren Leistung von der Netzqualität abhängen kann.
Die Spezifikation des FPG3600-EU sieht Folgendes vor:
| Ausgabeparameter | Spezifikation |
| Nennausgangsspannung | 230Vac |
| Wellenform | Reine Sinuswelle |
| Ausgangsspannungsbereich | 230 ±5 V Wechselstrom |
| Ausgangsfrequenz | 50Hz |
| Nennausgangsleistung | 3600W |
| Spitzenleistung | Bis zu 20.000 W, kurze Dauer |
| Leerlaufstromaufnahme | ≤30W |
Käufer von Geräten sollten die Kompatibilität der Ausgangsleistung stets anhand der tatsächlichen Anforderungen der vorgesehenen Last hinsichtlich Spannung, Frequenz, Leistung und Anlaufbedingungen überprüfen.
Wie wird ein Batterie-Kraftwerk wieder aufgeladen?
Sobald die gespeicherte Energie aufgebraucht ist, muss die Batterie wieder aufgeladen werden.
Die Ladezeit hängt in erster Linie von folgenden Faktoren ab:
Batteriekapazität + zulässige Ladeleistung + Ladebedingungen
Die detaillierte Eingabespezifikation für den FPG3600 liefert hierfür ein anschauliches Beispiel.
| Eingabeparameter | FPG3600-EU |
| Nenn-Eingangsspannung | 230Vac |
| Eingangsspannungsbereich | 176–264 V AC |
| Eingangsfrequenzbereich | 45–65 Hz |
| Maximale Eingangsleistung | 1200W |
| Nenn-Eingangsstrom | 6A |
| Maximaler Eingangsstrom | 8A |
In den aktuellen Produktinformationen zum FPG3600 ist angegeben, dass etwa 2,5 Stunden Ladezeit unter den angegebenen Produktkonfigurationen und Bedingungen.
Ladespezifikationen sind für professionelle Anwender wichtig, da ein großer Akku mit langsamer Ladezeit zu Betriebsausfällen führen kann.
Für Geräteverleihunternehmen oder Außendienstteams kann die Ladezeit daher fast genauso wichtig sein wie die Gesamtkapazität des Akkus.
Auch die Betriebsbedingungen spielen eine Rolle
Professionelle Akku-Stromversorgungsstationen können unter anspruchsvolleren Bedingungen eingesetzt werden als Powerbanks für Endverbraucher.
Aus diesem Grund sollten Käufer über „W“ und „Wh“ hinausblicken.
Das mitgelieferte Datenblatt zum FPG3600 enthält folgende Angaben:
| Umgebungsparameter | Spezifikation |
| Ladetemperatur | 5°C bis 40°C |
| Austrittstemperatur | -15°C bis 55°C |
| Lagertemperatur | -20 °C bis 60 °C für 1 Monat |
| Längere Lagertemperatur | -20 °C bis 45 °C für 3 Monate |
| Luftfeuchtigkeit im Betrieb | 10–90% RH |
| Luftfeuchtigkeit bei der Lagerung | 5–95% RH |
| Betriebshöhe | Bis zu 2000 m |
| Schutzart | IP54 |
| Kühlung | Natürliche Kühlung |
IP54 sollte nicht als “wasserdicht” interpretiert werden.”
Es beschreibt einen festgelegten Schutzgrad gegen begrenztes Eindringen von Staub und Spritzwasser. [ IEC 60529 – Schutzgrade von Gehäusen (IP-Code) ]
Es beschreibt einen festgelegten Schutzgrad gegen das Eindringen von Staub in begrenztem Umfang und gegen Spritzwasser. Das Gerät sollte weiterhin gemäß den angegebenen Umgebungsgrenzen verwendet werden.
Wie setzt der FPG3600 diese Grundsätze um?
Das Fullas FPG3600 ist ein praktisches Beispiel dafür, wie eine professionelle Batterie-Stromversorgungsanlage Speicherung, Stromumwandlung und Lastmanagement miteinander verbindet.
Zu den wichtigsten technischen Daten gehören:
| Spezifikation | FPG3600 |
| Akkukapazität | 2304Wh |
| Nennausgangsleistung | 3600W |
| Spitzenleistung | Bis zu 20.000 W bei kurzzeitiger Belastung |
| Ausgabe | 230 V AC reine Sinuswelle für die EU-Konfiguration |
| Ausgangsfrequenz | 50Hz |
| Schutzart | IP54 |
| Nettogewicht | 23,8 kg laut beiliegendem technischen Datenblatt |
| Abmessungen | 526 × 485 × 211 mm |
| Kühlung | Natürliche Kühlung |
| Maximale Eingangsleistung | 1200W |
| Spitzenausgangsstrom | Maximaler Momentanwert von 140 A |
| Leerlaufstromaufnahme | ≤30W |
| Indikator | 10-stufige Ringanzeige |
Auf der aktuellen Fullas-Produktseite wird das Gewicht auf etwa 24 kg gerundet, während im detaillierten Datenblatt 23,8 kg angegeben sind.
Entscheidend ist nicht, dass ein Batteriekraftwerk eine ungewöhnlich hohe Nennleistung aufweist. Seine tatsächliche Leistungsfähigkeit ergibt sich vielmehr aus dem Zusammenspiel zwischen Batteriekapazität, Dauerleistung, Kurzzeit-Überlastfähigkeit, Stromqualität und Betriebsbedingungen.
Praxisbeispiel: Batteriestrom für die Filmproduktion in Neuseeland
Die Funktionsweise eines Batteriekraftwerks lässt sich anhand einer konkreten Anwendung leichter nachvollziehen.
Ein praktisches Beispiel für den Einsatz eines Batteriekraftwerks findet sich in einem kommerziellen Filmproduktionsprojekt in Neuseeland. Das Akku-Stromversorgungslösung für die Filmproduktion zeigt, wie tragbare Energiespeicher professionelle Produktionsumgebungen unterstützen können, in denen Mobilität und Geräuscharmut eine wichtige Rolle spielen.
Bei Dreharbeiten für einen Werbespot an der rauen Küste Neuseelands setzte ein Produktionsteam neben professioneller Filmausrüstung einen FPG3600 als tragbare Stromquelle ein.
Der Drehort stellte uns vor einige praktische Herausforderungen.
In der Nähe des Drehorts stand kein Strom aus dem Netz zur Verfügung, während Kameras, Monitore, Beleuchtungssysteme, Ladegeräte und andere Produktionsgeräte dennoch Strom benötigten.
Ein herkömmlicher Generator hätte zwar Strom liefern können, hätte aber auch Motorlärm, Abgase und zusätzlichen Aufwand bei der Kraftstoffversorgung mit sich gebracht.
Der FPG3600 wurde näher an der Ausrüstung des Teams aufgestellt, damit der Strom direkt an den Einsatzort geleitet werden konnte, anstatt die Produktion daran zu zwingen, in der Nähe einer festen Stromquelle zu bleiben.
Dies verdeutlicht einen der praktischen Vorteile gespeicherter Batterieenergie:
Die Stromquelle kann sich mit dem Arbeitsstück mitbewegen.
Bei Filmproduktionen kann dies besonders wertvoll sein, da sich die Positionen von Kamera und Beleuchtung im Laufe des Tages ändern können.
Der FPG3600 arbeitet bei weniger als 30 dB unter den angegebenen Bedingungen, wodurch die Geräuschentwicklung der Stromquelle in einer schallempfindlichen Produktionsumgebung reduziert wird.
Dank seines etwa 24 kg schweren, tragbaren Rahmens konnte das Gerät zudem an dem felsigen Drehort hin und her bewegt werden, wenn sich die Produktionsaufstellung änderte.
Diese Anwendung aus Neuseeland zeigt, dass der Wert eines professionellen Batteriekraftwerks nicht nur in seiner Nennleistung in Wh liegt.
Es ist die Kombination aus:
gespeicherte Energie + nutzbare Wechselstromleistung + Mobilität + geräuscharmer Betrieb + Kompatibilität mit den erforderlichen Geräten.
Wo kommen professionelle Batteriestromstationen zum Einsatz?
Das gleiche Funktionsprinzip kann eine Vielzahl professioneller Anwendungen unterstützen.
Baustellen und befristete Arbeitsstellen
Ein Akku-Kraftwerk kann kompatible Elektrowerkzeuge, Beleuchtungs- und Wartungsgeräte vorübergehend mit Strom versorgen, wenn der Netzanschluss eingeschränkt ist.
Bei motorbetriebenen Geräten sollten der Anlaufstrom und die Überlastfähigkeit sorgfältig geprüft werden.
Außendienst und Wartung
Techniker, die abseits fester Infrastruktur arbeiten, benötigen möglicherweise Strom für Diagnosegeräte, Werkzeuge, Ladegeräte oder vorübergehende Reparaturarbeiten.
Die Tragbarkeit und die Ladezeit spielen eine wichtige Rolle, da die Stromquelle unter Umständen zwischen den einzelnen Einsätzen transportiert werden muss.
Film- und Fotoproduktion
Kameras, Monitore, Beleuchtungsgeräte und Ladesysteme benötigen häufig eine mobile Stromversorgung an Orten, an denen Generatorlärm oder lange Verlängerungskabel unerwünscht sind.
Da kein Verbrennungsmotor läuft, können Batteriesysteme näher am Produktionsbereich aufgestellt werden.
Vermietung von Ausrüstung
Vermietungsunternehmen müssen mehr als nur die Batteriekapazität berücksichtigen.
Zu den nützlichen Kriterien gehören:
- kontinuierliche Ausgabe;
- Überlastverhalten;
- Ladezeit;
- Transportfähigkeit;
- Umweltschutz;
- regionale Spannungskonfiguration;
- Anwendungskompatibilität.
Berufliche Tätigkeit im Homeoffice
Inspektions-, Reparatur-, Infrastruktur- und Technikteams sind häufig an Orten im Einsatz, an denen kein fester Netzstrom zur Verfügung steht.
Ein tragbares Batteriesystem kann vorübergehend Strom liefern, ohne dass ein Generator ständig neben dem Arbeiter in Betrieb sein muss.
Was sollten B2B-Einkäufer vor der Auswahl einer Batteriestation beachten?
Für eine professionelle Beschaffung reicht es nicht aus, lediglich die Batteriekapazität zu vergleichen.
Eine umfassendere technische Bewertung sollte Folgendes umfassen:
| Kaufkriterien | Warum es wichtig ist |
| Batteriekapazität (Wh) | Ermittelt die gespeicherte Energie |
| Nennleistung (W) | Ermittelt die tragfähige Belastung |
| Spitzenlastfähigkeit | Unterstützt vorübergehende Spitzenlasten |
| Dauer der Überspannung | Zeigt, wie das System mit Überlastungen umgeht |
| Spannung | Muss zur Ausrüstung und zur Zielgruppe passen |
| Frequenz | Muss zu den angeschlossenen Wechselstromgeräten passen |
| Wellenform | Relevant für die Netzqualität bei Wechselstrom |
| Ladeleistung | Beeinflusst die Ladezeit |
| Betriebstemperatur | Ermittelt die Eignung der Umgebung |
| IP-Schutzklasse | Weist auf Umweltschutz hin |
| Gewicht und Abmessungen | Mobilität im Affektbereich |
| Sicherheits-/Schutzsystem | Relevant für den professionellen Betrieb |
| Zertifizierungen | Wichtig für die Einfuhr und die Marktbewertung |
Für Händler und OEM-Einkäufer sollte der Geltungsbereich der Zertifizierung ebenfalls im Hinblick auf den vorgesehenen Markt überprüft werden, anstatt davon auszugehen, dass das Vorliegen einer Norm automatisch alle Anwendungsfälle abdeckt.
Batterie-Powerstation vs. Batterie: Was ist der Unterschied?
Eine Batterie allein speichert Energie.
Ein Batteriekraftwerk ist ein komplettes Stromversorgungssystem.
In der Regel vereint es Speicherung mit Stromumwandlung, Ladesteuerung, Schutzfunktionen, Ausgängen und Überwachung.
Diese Unterscheidung erklärt, warum zwei Produkte, die ähnliche Mengen an gespeicherter Energie enthalten, sehr unterschiedliche Leistungsfähigkeiten aufweisen können.
Es können leistungsstarke Wechselstromverbraucher betrieben werden.
Ein anderes Gerät verfügt möglicherweise über eine begrenzte Wechselrichterleistung.
Man kann hohe Anlaufbelastungen in Kauf nehmen.
Ein anderer wird möglicherweise heruntergefahren, wenn derselbe Rechner hochfährt.
Daher sollten professionelle Einkäufer ein Kraftwerk niemals ausschließlich anhand der Batteriekapazität bewerten.
Akku-Ladestation vs. Powerbank: Sind das ein und dasselbe?
Sie funktionieren nach einem ähnlichen Grundprinzip – beide speichern elektrische Energie –, sind jedoch für sehr unterschiedliche Leistungsstufen und Anwendungsbereiche ausgelegt.
Eine herkömmliche Powerbank ist in erster Linie zum Aufladen von elektronischen Geräten mit niedriger Spannung konzipiert.
Ein Batterie-Kraftwerk vereint Energiespeicher mit deutlich höherer Kapazität und Elektronik zur Stromumwandlung, sodass es Wechselstromgeräte und Verbraucher mit höherer Leistungsaufnahme versorgen kann.
Im B2B-Bereich und im industriellen Einsatz kommt es nicht auf die physische Größe der Batterie an.
Es ist das elektrische Leistungsfähigkeit des gesamten Systems.
Häufig gestellte Fragen
Wie funktioniert ein Batterie-Kraftwerk?
Ein Batterie-Kraftwerk speichert elektrische Energie in Form von Gleichstrom in einem wiederaufladbaren Batteriesystem. Wenn Wechselstromgeräte angeschlossen werden, wandelt ein Wechselrichter den gespeicherten Gleichstrom in Wechselstrom mit der erforderlichen Spannung und Frequenz um, während die Steuer- und Schutzelektronik das System während des Lade- und Entladevorgangs steuert.
Was bedeutet „Wh“ bei einer Akku-Stromversorgung?
„Wh“ steht für Wattstunden und bezeichnet die gespeicherte Energie.
Ein 2304-Wh-Akku enthält nominell 2304 Wattstunden gespeicherte Energie. Das bedeutet jedoch nicht, dass das System nur eine Ausgangsleistung von 2304 W erzeugen kann.
Was bedeutet „W“ bei einer Batterie-Stromversorgung?
W steht für Watt und bezeichnet die Leistung.
So gibt beispielsweise die Nennleistung von 3600 W des FPG3600 die Dauerausgangsleistung an, während der Wert von 2304 Wh die Akkukapazität beschreibt.
Beträgt die Dauerleistung des FPG3600 20.000 W?
Nein.
Der FPG3600 hat ein 3600 W Nenndauerleistung. Der angegebene Wert von 20.000 W bezieht sich auf die maximale Kurzzeit-Spitzenleistung und sollte nicht als Dauerleistung von 20 kW interpretiert werden.
Kann ein Akku-Kraftwerk professionelle Elektrowerkzeuge betreiben?
Ja, sofern die Systemspannung, die Dauerleistung und die Kurzzeit-Anlaufleistung mit dem Werkzeug kompatibel sind.
Professionelle Anwender sollten vor dem Anschließen motorbetriebener Geräte sowohl die normale Betriebsleistung als auch den Anlauf- bzw. Einschaltstrom prüfen.
Kann ein Batterie-Kraftwerk für Filmproduktionen genutzt werden?
Ja, kompatible professionelle Akkusysteme können Kameras, Beleuchtung, Monitore und Ladegeräte mit Strom versorgen.
Fullas hat den Einsatz eines FPG3600 bei Dreharbeiten für einen Werbespot an der neuseeländischen Küste dokumentiert, bei denen eine tragbare, geräuscharme Stromversorgung in unmittelbarer Nähe der Produktionsausrüstung erforderlich war.
Schlussfolgerung
Ein Batteriekraftwerk funktioniert folgendermaßen: elektrische Energie aufzuladen, sie in einer Batterie zu speichern, diese gespeicherte Energie zu verwalten und sie in nutzbare Energie umzuwandeln, wenn Geräte sie benötigen.
Das Verständnis dieses Prozesses erklärt auch, warum professionelle Einkäufer über die Batteriekapazität hinausblicken sollten.
Die wichtigsten Spezifikationen ergänzen sich gegenseitig:
Wh gibt an, wie viel Energie gespeichert ist.
W gibt an, wie viel Leistung zugeführt werden kann.
Die Spitzenlastfähigkeit gibt Aufschluss darüber, wie das System vorübergehende hohe Lasten bewältigt.
Spannung, Frequenz und Wellenform bestimmen die elektrische Kompatibilität.
Die Lade- und Betriebsbedingungen bestimmen, wie praxistauglich das System im tatsächlichen Einsatz ist.
Für professionelle Anwendungen wie im Bauwesen, bei der Instandhaltung vor Ort, im Geräteverleih und bei Filmproduktionen sollte ein Akku-Kraftwerk daher als komplettes elektrisches System betrachtet werden – und nicht lediglich als großer Akku.
Fullas bietet eine Reihe von industrielle tragbare Stromversorgungsanlagen Entwickelt für professionelle temporäre Stromversorgung, netzunabhängige Anwendungen und Anwender von Geräten.
Das Modell Fullas FPG3600 ist ein Beispiel für diesen Ansatz: Es vereint eine gespeicherte Energie von 2304 Wh mit einer Nenn-Wechselstromleistung von 3600 W, einer dokumentierten Kurzzeit-Überlastfähigkeit, reiner Sinuswellenleistung und einem tragbaren Industrieformat für temporäre und netzunabhängige Anwendungen.
