So versorgen Sie Elektrowerkzeuge bei Reparaturarbeiten im Freien ohne Netzstrom

Reparaturarbeiten im Freien finden oft genau dort statt, wo kein Strom aus dem Netz verfügbar ist: Reparaturen an Geräten am Straßenrand, auf Baustellen, bei der Instandhaltung von Versorgungsanlagen, auf landwirtschaftlichen Betrieben, in abgelegenen Einrichtungen und an temporären Einsatzorten.

Die praktischste Lösung ist die Verwendung eines leistungsstarkes, tragbares Kraftwerk, das sowohl die Dauerleistung als auch die Anlaufspitzenlast professioneller Elektrowerkzeuge bewältigen kann.

Für Werkzeuge wie Winkelschleifer, Bohrhämmer, Kreissägen, Bohrmaschinen und andere Geräte mit hoher Leistungsaufnahme reichen kleine Privatkraftwerke möglicherweise nicht aus. Ein industrielles Gerät wie das Fullas FPG3600 – tragbare Industriestromversorgung wurde speziell für diese anspruchsvollen mobilen Arbeitsumgebungen entwickelt.

Mit 3600 W Nennleistung, bis zu 20000 W Spitzenleistung und ein Akku mit 2304 Wh, kann der FPG3600 professionelle Werkzeuge mit tragbarer Wechselstromversorgung versorgen, ohne dass ein fester Netzanschluss erforderlich ist.

Was braucht man, um Elektrowerkzeuge ohne Netzstrom zu betreiben?

Entscheidend ist nicht einfach nur, eine große Batterie auszuwählen.

Drei Spezifikationen sind dabei am wichtigsten:

Dauerausgangsleistung entscheidet darüber, ob das Kraftwerk den Betrieb des Werkzeugs aufrechterhalten kann.

Spitzen- oder Stoßleistung bestimmt, ob es den kurzen Stromstoß bewältigen kann, der beim Anlaufen von Motoren, Kompressoren oder anderen induktiven Geräten entsteht.

Akkukapazität legt fest, wie lange das Gerät vor dem Aufladen betrieben werden kann.

Wenn ein Elektrowerkzeug im Betrieb beispielsweise 1.500 W benötigt, ist eine tragbare Stromversorgung mit 1.000 W nicht geeignet, selbst wenn sie über einen großen Akku verfügt.

Das Kraftwerk muss zunächst in der Lage sein, den erforderlichen Watt, und dann genug haben Wattstunden um die erforderliche Laufzeit bereitzustellen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie viel Strom verschiedene Werkzeuge benötigen, lesen Sie unseren Leitfaden zum Thema Wie viel Leistung benötigen Bauwerkzeuge?.

Wie viel Leistung benötigen Baumaschinen?

FPG3600 für Reparaturen im Außenbereich und Wartungsarbeiten vor Ort

Der Fullas FPG3600 wurde speziell für industrielle und professionelle Anforderungen an mobile Stromversorgung entwickelt und ist weniger für Camping oder leichte Haushaltsanwendungen gedacht.

Tragbare Stromversorgungsstation FPG3600 zur Stromversorgung von Werkzeugen ohne Netzanschluss

Zu den wichtigsten technischen Daten gehören:

SpezifikationFPG3600
Nennausgangsleistung3600W
SpitzenleistungBis zu 20000W
Batteriekapazität2304 Wh / 2,3 kWh
EU-Produktion230 V, 50 Hz
AusgangswellenformReine Sinuswelle
SchutzniveauIP54
Gewicht24kg
Abmessungen526 × 485 × 211 mm
AufladezeitCa. 2,5 Stunden
Betriebsgeräusche<30 dB
KühlungNatürliche Kühlung

Der FPG3600 verfügt zudem über eine hohe Kurzzeit-Überlastfestigkeit.

Es kann Lasten zwischen 4000 W und 5400 W für mehr als 500 Sekunden, zwischen 5400 W und 7200 W für mehr als 50 Sekunden, und zwischen 7200 W und 9000 W für mehr als 10 Sekunden, je nach Betriebsbedingungen.

Dies ist besonders nützlich für Anlagen mit Motoren oder anderen Lasten, die beim Anlaufen kurzzeitig deutlich mehr Leistung benötigen als im Normalbetrieb.

Welche Elektrowerkzeuge eignen sich für Reparaturarbeiten im Freien?

Professionelle Reparaturteams benötigen bei einem Auftrag möglicherweise mehrere verschiedene Werkzeuge.

Eine detailliertere Aufschlüsselung finden Sie unter Welche Baumaschinen lassen sich mit einer tragbaren 3600-W-Stromversorgung betreiben?.

Welche Baumaschinen kann eine tragbare 3600-W-Stromversorgung betreiben?

Typische Beispiele hierfür sind:

ElektrowerkzeugTypischer Leistungsbereich*FPG3600 – Anwendung
Bohrmaschine500–1.200 WGeeignet
Winkelschleifer700–2.400 WGeeignet
Bohrhammer800–1.700 WGeeignet
Kreissäge1.200–2.200 WGeeignet
Abbruchhammer1.300–2.000 WGeeignet
Kleine Pumpen / WartungsgeräteUnterschiedlichNenn- und Anlaufleistung prüfen

*Der Stromverbrauch variiert je nach Hersteller und Modell. Überprüfen Sie vor dem Anschließen eines Werkzeugs stets das Typenschild des Geräts.

Bei motorbetriebenen Geräten sagt die Nennleistung allein möglicherweise nicht alles aus. Der Anlaufstrom kann den Leistungsbedarf kurzzeitig erhöhen, weshalb eine ausreichende Spitzenbelastbarkeit bei professionellen tragbaren Stromversorgungssystemen besonders wichtig ist.

Das ist der Grund Bei der Auswahl eines Industriekraftwerks spielt die Spitzenlast eine wichtige Rolle, insbesondere für motorbetriebene Werkzeuge wie Sägen, Pumpen und Kompressoren.

Warum die Spitzenlast bei der Auswahl eines Industriekraftwerks eine Rolle spielt

Bei Schweißgeräten, Kompressoren, Pumpen oder anderen Geräten mit hohem Einschaltstrom sind sowohl die Nenn-Eingangsleistung und Anlaufverhalten sollte vor der Verwendung überprüft werden.

Ein einfaches Beispiel: Reparaturarbeiten mit einem Winkelschleifer im Freien

Stellen Sie sich vor, ein Wartungsteam muss an einem abgelegenen Einsatzort ein beschädigtes Stahlbauteil zerschneiden.

In der Nähe gibt es keine Steckdose.

Hunderte Meter Verlängerungskabel zu verlegen, ist möglicherweise unpraktisch, während der Einsatz eines Benzingenerators mit Kraftstoff, Abgasen und zusätzlichem Aufwands bei der Inbetriebnahme verbunden ist.

Eine tragbare Stromversorgung kann stattdessen in die Nähe des Arbeitsbereichs mitgenommen werden.

Ein Winkelschleifer mit 1.500 W liegt beispielsweise deutlich unter der Dauerausgangsleistung des FPG3600 von 3.600 W. Das System bietet zudem zusätzliche Spitzenleistung für den Anlaufbedarf des Werkzeugs.

Die gleiche Stromquelle kann dann an einen anderen Ort gebracht werden, um dort Bohr- oder Schneidarbeiten durchzuführen, für die Beleuchtung zu sorgen, Geräte zu prüfen oder andere Wartungsarbeiten zu erledigen.

Hier erweist sich ein tragbares Industriestromaggregat als besonders nützlich: Die Energie wird zum Arbeitsort geleitet, anstatt den Arbeitsort zur Energiequelle zu verlagern.

Akku-Stromversorgung vs. Gasgenerator für Reparaturen im Freien

Benzingeneratoren sind nach wie vor sinnvoll, wenn eine extrem lange Dauerbetriebszeit oder ein sehr hoher Energieverbrauch erforderlich ist.

Allerdings bringen sie auch zusätzliche betriebliche Anforderungen mit sich.

Die US-Gesundheitsbehörde CDC weist darauf hin, dass tragbare Benzingeneratoren im Freien betrieben werden sollten und mehr als 20 Fuß von Fenstern, Türen und Lüftungsöffnungen entfernt wegen der Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung.

Für kurzfristige oder mobile Wartungsarbeiten bietet eine batteriebetriebene Stromversorgung mehrere praktische Vorteile:

Batterie-KraftwerkGasgenerator
Keine Abgase während des BetriebsErzeugt Verbrennungsabgase
Sehr geräuscharmer BetriebMotorgeräusche
Während des Betriebs wird kein Benzin benötigtErforderlicher Kraftstoff
Sofortige StromabgabeMotor muss gestartet werden
Geringer WartungsaufwandMotorwartung erforderlich
Geeignet für den mobilen Einsatz vor OrtBesser geeignet für sehr langen Dauerbetrieb

Das bedeutet jedoch nicht, dass eine tragbare Stromversorgung jeden Generator ersetzen sollte.

Die bessere Wahl hängt von der benötigten Leistung, der Laufzeit, der Einsatzumgebung und davon ab, wie oft die Stromquelle transportiert werden muss.

Für mobile Reparaturteams, Instandhaltung von Bauwerken, Versorgungsdienstleistungen und vorübergehende Einsätze vor Ort, ist der Batteriebetrieb besonders attraktiv, wenn es auf einen leisen Betrieb, Mobilität und einen schnellen Einsatz ankommt.

Wie lange kann eine tragbare Stromversorgung ein Elektrowerkzeug betreiben?

Eine grobe Schätzung der Laufzeit lässt sich wie folgt vornehmen:

Laufzeit ≈ verfügbare Akkuenergie ÷ durchschnittliche Leistungsaufnahme des Geräts

Der FPG3600 verfügt über eine Nennkapazität der Batterie von 2304Wh.

Zur Vereinfachung des theoretischen Vergleichs werden Umrechnungsverluste außer Acht gelassen:

  • 1.000 W durchschnittliche Last ≈ 2,3 Stunden
  • 1.500 W durchschnittliche Last ≈ 1,5 Stunden
  • 2.000 W durchschnittliche Last ≈ 1,15 Stunden

Die tatsächliche Laufzeit fällt aufgrund von Wechselrichterverlusten, Temperatur, Lastschwankungen und anderen Systembedingungen geringer aus.

Elektrowerkzeuge werden zudem selten dauerhaft mit voller Nennleistung betrieben. Bei Schneid-, Bohr- oder Reparaturarbeiten läuft das Werkzeug in der Regel im intermittierenden Betrieb, sodass die tatsächliche Betriebszeit erheblich von einer einfachen Berechnung unter Dauerlast abweichen kann.

Sicherheit bei der Stromversorgung im Außenbereich ist nach wie vor wichtig

Durch den Einsatz einer batteriebetriebenen Stromversorgungsanlage entfallen zwar die Abgase, doch gelten weiterhin die Anforderungen an die elektrische Sicherheit.

Die OSHA warnt davor, dass Baustellenumgebungen Kabel und elektrische Geräte beschädigen können, was zu Isolationsfehlern, Kurzschlüssen und der Gefahr von Erdschlüssen führen kann. Die OSHA empfiehlt einen geeigneten Erdschlussschutz und rät ausdrücklich davon ab, gewöhnliche Elektrowerkzeuge an feuchten oder nassen Orten zu verwenden, es sei denn, sie sind für diese Bedingungen zugelassen.

Bei der Stromversorgung von Werkzeugen im Freien:

  • Überprüfen Sie die Nennleistungsaufnahme des Geräts, bevor Sie es anschließen.
  • Berücksichtigen Sie die Anlaufleistung bei motorbetriebenen Geräten.
  • Die Nennleistung des Kraftwerks darf nicht überschritten werden.
  • Überprüfen Sie Stecker, Verlängerungskabel und Werkzeugkabel vor dem Gebrauch.
  • Schützen Sie elektrische Anschlüsse vor Wasser.
  • Verwenden Sie gegebenenfalls einen geeigneten Fehlerstromschutz.
  • Befolgen Sie die Anweisungen des Werkzeugherstellers und des Herstellers des Netzteils.

Ein Kraftwerk mit IP-Schutzklasse eignet sich besser für anspruchsvolle Umgebungen, macht die angeschlossenen Werkzeuge, Stecker oder Verlängerungskabel jedoch nicht wasserdicht.

Eine praktische Stromversorgungslösung für Reparaturarbeiten vor Ort

Auch abseits des Stromnetzes zu arbeiten bedeutet nicht mehr, dass professionelle Teams vollständig auf Benzingeneratoren angewiesen sind.

Für viele Reparaturanwendungen im Freien ist die praktischere Vorgehensweise eine leistungsstarkes, tragbares Industrie-Stromaggregat, das auf den tatsächlichen Strombedarf der verwendeten Werkzeuge abgestimmt ist.

Der Fullas FPG3600 vereint 3600 W Dauerleistung, bis zu 20000 W Spitzenleistung, 2304 Wh Kapazität, Schutzklasse IP54 und ein tragbares Design mit einem Gewicht von 24 kg, wodurch es sich für Wartungsarbeiten vor Ort, mobile Reparaturen, Bauarbeiten und andere vorübergehende netzunabhängige Anwendungen eignet.

Für professionelle Anwender, die Schleifmaschinen, Bohrmaschinen, Sägen und andere leistungsintensive Werkzeuge fernab von festen Stromanschlüssen betreiben müssen, bietet das FPG3600 eine praktische Möglichkeit, stabile Wechselstromversorgung direkt an die Baustelle zu bringen.

Weitere Informationen: Fullas FPG3600 – tragbare Industriestromversorgung


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